Ist Paid Content die Zukunft von digitalen Newsportalen?

Entgegen aller Erwartungen hat eine Umfrage von PwC Deutschland ergeben, dass nahezu 40 Prozent der 18- bis 29-Jährigen bereits Geld für Inhalte von Zeitungs- und Magazinportalen ausgegeben haben und weitere 20 Prozent aller Befragten ebenfalls dazu bereit wären. Das ist wohl auch einer der Gründe, weshalb der Umsatz mit digitalen Presseangeboten 2018 auf fast 400 Millionen Euro – unteranderem durch den Verkauf von ePapers und sogenannten Bezahlscharanken im Web – angestiegen ist. „Wer ein Streaming-Abo hat, findet es womöglich ganz normal, sich auch ein digitales Magazin-Abo zu leisten oder per App einzelne Artikel kostenpflichtig herunterzuladen”, erklärt der PwC-Experte Werner Balhaus.

Titel ZMG

Seit mehreren Jahren bieten Verlage mittlerweile Artikel im Netz an, die nur für Leser mit zahlungspflichtigen Accounts zu lesen sind. Das hat zur Folge hat, dass das Bewusstsein der Leute nach und nach wieder in die Richtung gelenkt wird, dass Journalismus seinen wohlverdienten Preis hat und es doch um die Qualität und nicht nur um die Klicks geht. Auch die Verlage und internationalen Medienmarken, die auf dem „International Paid Content Summit“ vertreten waren, sind sich einig, dass Bezahlmodelle immer besser funktionieren.

Die ausführliche Studie können Sie hier online lesen: ZMG Zahlungsbereitschaft steigt, besonders bei jungen Menschen -Studie 2018.

Quelle: ZMG ZEITUNGSMARKTFORSCHUNG GESELLSCHAFT mbH